Die Tränenrinnenunterspritzung ist eine nicht-chirurgische ästhetische Behandlung mit Hyaluronsäure, die darauf abzielt, Vertiefungen unter den Augen und dunkle Schatten aufgrund von Volumenverlust zu reduzieren. Als eine der nicht-chirurgischen ästhetischen Behandlungen kann sie dazu beitragen, die Augenpartie frischer, strahlender und erholter wirken zu lassen. Besonders für Menschen, die einen müden Gesichtsausdruck aufgrund von Volumenverlust unter den Augen mildern möchten, kann diese Behandlung infrage kommen.
Die Behandlung wird unter Berücksichtigung der anatomischen Gegebenheiten der Augenpartie und der individuellen Bedürfnisse geplant. Die Injektion dauert in der Regel 15–30 Minuten, und erste Veränderungen sind häufig unmittelbar danach sichtbar. Da jedoch leichte Schwellungen oder Blutergüsse auftreten können, lässt sich das endgültige Erscheinungsbild möglicherweise erst nach einigen Tagen beurteilen. Nicht alle Augenringe oder Tränensäcke lassen sich mit Hyaluronsäure korrigieren. Deshalb ist eine ärztliche Untersuchung vor der Behandlung wichtig.
| Merkmal | Information |
|---|---|
| Verwendeter Filler | Hyaluronsäure (Teosyal) |
| Betäubung | Bei Bedarf örtlich betäubende Creme |
| Behandlungsdauer | 15–30 Minuten |
| Rückkehr in den Alltag | Am selben Tag |
| Haltbarkeit | In der Regel 9–18 Monate |
| Mögliche Nebenwirkungen | Vorübergehende Schwellungen, Blutergüsse und Druckempfindlichkeit |
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Für wen ist eine Tränenrinnenunterspritzung geeignet?
Eine Tränenrinnenunterspritzung kann für Menschen infrage kommen, die unter Volumenverlust im Bereich der unteren Augenlider und einem dadurch bedingten müden Aussehen leiden. Allerdings lassen sich nicht alle Vertiefungen, dunklen Augenringe oder Tränensäcke mit derselben Methode behandeln. Ob die Behandlung geeignet ist, hängt von der individuellen Anatomie, der Hautbeschaffenheit und der ärztlichen Untersuchung ab.
Eingefallene Augen und tiefe Tränenrinnen
Ein Volumenverlust unter den Augen kann insbesondere im Bereich der sogenannten Tränenrinne zu einer sichtbaren Vertiefung führen. Durch den unterschiedlichen Lichteinfall entstehen dort Schatten, die das Gesicht müder erscheinen lassen können.
Bei geeigneten Patienten kann ein Hyaluronsäure-Filler dazu beitragen, den Volumenverlust in diesem Bereich auszugleichen. Ziel ist ein harmonischerer Übergang zwischen dem unteren Augenlid und der Wange, ohne die natürlichen Gesichtszüge zu verändern.
Dunkle Augenringe und Verfärbungen unter den Augen
Dunkle Augenringe können unterschiedliche Ursachen haben. Dazu gehören genetische Veranlagung, dünne Haut, Pigmentveränderungen, durchscheinende Blutgefäße oder ein Verlust an Volumen.
Eine Unterspritzung der Tränenrinne mit Hyaluronsäure kann insbesondere Schatten reduzieren, die durch Vertiefungen unter den Augen entstehen. Pigmentbedingte Verfärbungen oder durchscheinende Blutgefäße werden dadurch jedoch nicht direkt beseitigt.
Deshalb wird vor der Behandlung untersucht, wodurch die dunklen Augenringe verursacht werden. Wenn eine Unterspritzung nicht geeignet ist, können andere Behandlungsmöglichkeiten in Betracht gezogen werden.
Wie läuft eine Tränenrinnenunterspritzung ab?
Bei einer Tränenrinnenunterspritzung wird ein Filler auf Hyaluronsäurebasis in eine geeignete anatomische Gewebeschicht injiziert, um den Volumenverlust unter den Augen auszugleichen. Vor der Behandlung untersucht der Arzt die Augenpartie und bestimmt die benötigte Fillermenge entsprechend den individuellen Voraussetzungen.
Die Behandlung erfolgt in der Regel in vier Schritten:
Gesamtzeit: 15 Minuten
1. Ärztliche Untersuchung und Vorbereitung

Der Arzt beurteilt die Vertiefungen unter den Augen, die Hautbeschaffenheit, mögliche Tränensäcke sowie den Übergang zwischen dem unteren Augenlid und der Wange. Nachdem festgestellt wurde, ob die Behandlung geeignet ist, werden das verwendete Produkt, die Fillermenge und die Injektionspunkte festgelegt.
2. Auftragen einer Betäubungscreme

Um mögliche Beschwerden während der Injektion zu reduzieren, kann eine örtlich betäubende Creme auf die Augenpartie aufgetragen werden. In der Regel wird anschließend 15–30 Minuten gewartet, bis die Creme ihre Wirkung entfaltet. Danach wird der Behandlungsbereich gereinigt und für die Injektion vorbereitet.
3. Injektion des Hyaluronsäure-Fillers

Der Hyaluronsäure-Filler wird entsprechend der vom Arzt gewählten Technik mit einer feinen Nadel oder Kanüle kontrolliert in die geeignete Gewebeschicht injiziert.
Ziel ist es, den Volumenverlust unter den Augen zu reduzieren und ein harmonischeres Erscheinungsbild der Augenpartie zu erreichen. Die benötigte Fillermenge und die Injektionspunkte können von Patient zu Patient unterschiedlich sein.4. Beurteilung des Ergebnisses

Nach Abschluss der Injektion kontrolliert der Arzt die behandelte Augenpartie und erklärt dem Patienten, welche Hinweise nach der Behandlung zu beachten sind.
Die eigentliche Filler-Injektion dauert in der Regel 15–30 Minuten. Einschließlich der Vorbereitung und einer möglichen Betäubungscreme kann der gesamte Aufenthalt in der Klinik länger dauern.
Die meisten Patienten können noch am selben Tag ihren gewohnten Alltag wieder aufnehmen. In den ersten Tagen können jedoch leichte Schwellungen, Druckempfindlichkeit oder Blutergüsse auftreten. Erste Veränderungen sind häufig sofort sichtbar. Für eine zuverlässigere Beurteilung des Ergebnisses sollte jedoch zunächst das Abklingen vorübergehender Schwellungen abgewartet werden.
Vor der Tränenrinnenunterspritzung
Vor einer Tränenrinnenunterspritzung ist es wichtig, die anatomischen Gegebenheiten der Augenpartie zu untersuchen und festzustellen, ob die Behandlung geeignet ist. Vertiefungen, dunkle Augenringe und Tränensäcke können unterschiedliche Ursachen haben. Deshalb ist nicht für jeden Patienten dieselbe Behandlung sinnvoll.
Vor der Behandlung werden insbesondere folgende Punkte berücksichtigt:
- Ärztliche Untersuchung: Der Arzt beurteilt den Volumenverlust unter den Augen, die Hautbeschaffenheit, mögliche Tränensäcke und vorhandene Asymmetrien.
- Krankengeschichte: Der Patient sollte den Arzt über eingenommene Medikamente, Allergien, frühere Filler-Behandlungen und bestehende gesundheitliche Probleme informieren.
- Blutverdünnende Medikamente: Medikamente wie Aspirin oder Antikoagulanzien können das Risiko für Blutergüsse erhöhen. Allerdings dürfen Medikamente niemals ohne ärztliche Rücksprache abgesetzt werden.
- Hautzustand: Bei einer aktiven Infektion oder Entzündung im Behandlungsbereich kann die Unterspritzung verschoben werden.
- Realistische Erwartungen: Gemeinsam mit dem Patienten wird besprochen, welche Veränderungen durch die Behandlung möglich sind und in welchen Fällen eine Unterspritzung möglicherweise nicht ausreicht.
In den Tagen vor der Behandlung kann empfohlen werden, den Alkoholkonsum einzuschränken und Anwendungen zu vermeiden, die die empfindliche Augenpartie reizen könnten. Die genauen Vorbereitungshinweise können jedoch je nach Gesundheitszustand und ärztlicher Empfehlung unterschiedlich ausfallen.
Da die Augenpartie anatomisch besonders empfindlich ist, sind eine sorgfältige Patientenauswahl und eine individuell abgestimmte Behandlungsplanung wichtig, um ein natürliches Ergebnis zu erzielen und mögliche Komplikationen zu reduzieren.
Nach der Tränenrinnenunterspritzung
Nach einer Tränenrinnenunterspritzung sind erste Veränderungen häufig unmittelbar sichtbar. Durch die Verringerung der Vertiefungen unter den Augen kann die Augenpartie frischer und erholter wirken. Allerdings können vorübergehende Schwellungen, Druckempfindlichkeit oder Blutergüsse auftreten. Daher kann es einige Tage dauern, bis sich das Ergebnis genauer beurteilen lässt.
Nach der Behandlung sollten folgende Hinweise beachtet werden:
- Erste 24 Stunden: Vermeiden Sie es, Druck auf die behandelte Augenpartie auszuüben, sie zu massieren oder zu reiben.
- Schwellungen und Blutergüsse: Leichte Schwellungen oder Blutergüsse können auftreten. Nach ärztlicher Empfehlung kann die Region kurzzeitig mit einer kalten Kompresse gekühlt werden, ohne dabei Druck auszuüben.
- Hitze und hohe Temperaturen: In den ersten 24–48 Stunden sollten Saunabesuche, Dampfbäder und sehr heiße Umgebungen möglichst vermieden werden.
- Körperliche Aktivität: Auf intensiven Sport und schwere körperliche Anstrengungen sollte in den ersten 24 Stunden möglichst verzichtet werden.
- Hautpflege: Bei Kosmetikprodukten und weiteren Hautpflegebehandlungen im Augenbereich sollten die Empfehlungen des behandelnden Arztes beachtet werden.
- Kontrolle und Nachsorge: Bei ungewöhnlichen Schwellungen, deutlichen Asymmetrien oder länger anhaltender Empfindlichkeit sollte der behandelnde Arzt kontaktiert werden.
Die meisten Patienten können noch am selben Tag ihren gewohnten Alltag wieder aufnehmen. Der Heilungsverlauf und die Integration des Fillers in das Gewebe können jedoch individuell unterschiedlich sein.
Symptome wie starke oder zunehmende Schmerzen, eine plötzliche Weißfärbung der Haut, violette Hautverfärbungen, plötzlich auftretendes verschwommenes Sehen oder Sehverlust gehören nicht zum normalen Heilungsverlauf. In solchen Fällen muss unverzüglich eine medizinische Notfallversorgung in Anspruch genommen werden.
Vorteile und erwartete Ergebnisse der Tränenrinnenunterspritzung
Die Tränenrinnenunterspritzung ist eine nicht-chirurgische Behandlung, die insbesondere dazu dient, Vertiefungen und Schatten unter den Augen zu reduzieren, die durch einen Volumenverlust entstehen. Bei geeigneten Patienten kann sie zu einem harmonischeren Übergang zwischen dem unteren Augenlid und der Wange beitragen und dem Gesicht ein erholteres Aussehen verleihen.

Zu den wichtigsten Vorteilen der Behandlung gehören:
- Reduzierung eingefallener Augenpartien: Durch den gezielten Ausgleich von Volumenverlust kann das Erscheinungsbild tiefer Tränenrinnen gemildert werden.
- Verbesserung dunkler Augenringe: Schatten, die durch Vertiefungen entstehen, können reduziert werden, sodass die Augenpartie heller und frischer wirkt.
- Erholterer Gesichtsausdruck: Ein harmonischerer Übergang zwischen dem unteren Augenlid und der Wange kann dazu beitragen, einen müden Gesichtsausdruck zu mildern.
- Keine Operation erforderlich: Die Behandlung erfolgt durch Injektionen und erfordert keinen chirurgischen Schnitt.
- Kurze Behandlungsdauer: Die eigentliche Filler-Injektion dauert in der Regel 15–30 Minuten.
- Schnelle Rückkehr in den Alltag: Die meisten Patienten können ihre normalen Aktivitäten noch am selben Tag wieder aufnehmen. Vorübergehende Schwellungen oder Blutergüsse sind jedoch möglich.
- Individuell abgestimmte Behandlung: Die Fillermenge und die Injektionstechnik können entsprechend der Gesichtsanatomie und den persönlichen Bedürfnissen angepasst werden.
Die Ergebnisse einer Tränenrinnenunterspritzung mit Hyaluronsäure können von Person zu Person unterschiedlich ausfallen. Insbesondere bei pigmentbedingten Augenringen, ausgeprägten Tränensäcken oder erschlaffter Haut reicht eine Filler-Behandlung allein möglicherweise nicht aus.
Ziel ist es daher nicht, die Augenpartie vollständig zu verändern, sondern die natürlichen Gesichtszüge zu bewahren und gleichzeitig ein harmonischeres und erholteres Erscheinungsbild zu erreichen.
Mögliche Risiken und Nebenwirkungen
Die Tränenrinnenunterspritzung wird bei sorgfältiger Patientenauswahl und fachgerechter Anwendung in der Regel gut vertragen. Da die Augenpartie jedoch aufgrund ihrer Blutgefäße und Nerven anatomisch besonders empfindlich ist, können wie bei jeder Injektionsbehandlung Nebenwirkungen und Komplikationen auftreten.
Zu den möglichen Nebenwirkungen und Komplikationen nach der Behandlung gehören:
- Schwellungen und Ödeme: Im behandelten Bereich können vorübergehende Schwellungen auftreten. Bei manchen Patienten können diese länger anhalten.
- Blutergüsse und Druckempfindlichkeit: An den Einstichstellen können leichte Blutergüsse, Rötungen oder eine erhöhte Berührungsempfindlichkeit entstehen.
- Asymmetrien und Unregelmäßigkeiten: Durch die Verteilung des Fillers oder bereits bestehende anatomische Unterschiede können leichte Asymmetrien zwischen beiden Augen oder kleine Unebenheiten entstehen.
- Tyndall-Effekt: Wird der Filler zu oberflächlich injiziert, kann unter der Haut eine bläuliche Verfärbung sichtbar werden.
- Vorwölbungen durch den Filler: Eine ungeeignete Fillermenge oder eine Injektion in die falsche Gewebeschicht kann zu sichtbaren Vorwölbungen unter den Augen führen oder vorhandene Tränensäcke stärker hervortreten lassen.
- Infektionen und verzögerte Reaktionen: In seltenen Fällen können Infektionen, entzündliche Reaktionen oder verzögert auftretende Knötchen entstehen.
Seltene, aber schwerwiegende Komplikationen
In sehr seltenen Fällen kann es zu schwerwiegenden Komplikationen wie Gefäßverschlüssen, Gewebeschäden oder Sehverlust kommen, wenn das Füllmaterial in ein Blutgefäß gelangt oder die Durchblutung beeinträchtigt.
Treten während oder nach der Behandlung starke Schmerzen, eine plötzliche Weißfärbung der Haut, violette Hautverfärbungen oder Sehstörungen auf, ist eine sofortige medizinische Notfallversorgung erforderlich.
Aufgrund dieser Risiken sind eine gründliche ärztliche Untersuchung vor der Behandlung und die Auswahl eines geeigneten Produkts besonders wichtig. Die Unterspritzung sollte von einem erfahrenen Arzt durchgeführt werden, der mit der Anatomie der Augenpartie vertraut ist und mögliche Komplikationen erkennen und behandeln kann.
Nicht jede Augenpartie eignet sich für eine Behandlung mit Hyaluronsäure-Fillern. In manchen Fällen kann es sinnvoller sein, auf die Unterspritzung zu verzichten oder andere Behandlungsmöglichkeiten zu prüfen.
Tränenrinnenunterspritzung vorher und nachher
Die Ergebnisse einer Tränenrinnenunterspritzung vorher und nachher können je nach Anatomie der Augenpartie, Tiefe der Tränenrinne und verwendeter Fillermenge unterschiedlich ausfallen. Bei geeigneten Patienten kann der Ausgleich des Volumenverlusts dazu beitragen, die Augenpartie frischer und erholter erscheinen zu lassen.
Insbesondere durch die Reduzierung tiefer Tränenrinnen kann ein harmonischerer Übergang zwischen dem unteren Augenlid und der Wange entstehen. Pigmentbedingte dunkle Augenringe oder ausgeprägte Tränensäcke lassen sich durch eine Filler-Behandlung jedoch nicht immer vollständig korrigieren.
Erste Veränderungen sind häufig unmittelbar nach der Behandlung sichtbar. Da jedoch vorübergehende Schwellungen oder Blutergüsse auftreten können, lässt sich das Ergebnis möglicherweise erst nach einigen Tagen genauer beurteilen.
In der folgenden Galerie können Sie Vorher-Nachher-Bilder einer Tränenrinnenunterspritzung ansehen. Die Patientenfotos vermitteln einen Eindruck davon, welche Veränderungen durch die Behandlung möglich sind. Allerdings können die Ergebnisse individuell unterschiedlich ausfallen und sind nicht bei jedem Patienten in gleicher Weise zu erwarten.






Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Tränenrinnenunterspritzung?
Die Tränenrinnenunterspritzung ist eine nicht-chirurgische ästhetische Behandlung mit Hyaluronsäure-Fillern. Sie dient dazu, Volumenverlust und dadurch entstandene Vertiefungen unter den Augen zu reduzieren. Dadurch kann die Augenpartie frischer und erholter wirken.
Wie lange hält eine Tränenrinnenunterspritzung?
Die Wirkung einer Tränenrinnenunterspritzung kann in der Regel 9–18 Monate anhalten. Die Haltbarkeit hängt unter anderem vom verwendeten Filler, der Hautbeschaffenheit, dem Stoffwechsel und dem Lebensstil des Patienten ab.
Ist eine Tränenrinnenunterspritzung schmerzhaft?
Während der Injektion kann ein leichtes Stechen oder Druckgefühl auftreten. Um die Beschwerden zu reduzieren, kann vor der Behandlung eine örtlich betäubende Creme aufgetragen werden.
Wie lange dauert eine Tränenrinnenunterspritzung?
Die eigentliche Filler-Injektion dauert normalerweise 15–30 Minuten. Einschließlich der ärztlichen Untersuchung, der Einwirkzeit einer möglichen Betäubungscreme und der Vorbereitung kann der gesamte Termin länger dauern.
Kann eine Tränenrinnenunterspritzung Tränensäcke entfernen?
Nein. Eine Unterspritzung mit Hyaluronsäure kann ausgeprägte Fettpolster unter den Augen nicht entfernen. Bei manchen Patienten lässt sich das Erscheinungsbild der Tränensäcke durch einen harmonischeren Übergang zwischen dem unteren Augenlid und der Wange mildern. Bei deutlich ausgeprägten Tränensäcken können jedoch andere Behandlungen erforderlich sein.
Können dunkle Augenringe durch Hyaluron vollständig verschwinden?
Nein. Hyaluronsäure-Filler können insbesondere Schatten reduzieren, die durch Volumenverlust entstehen. Augenringe, die durch Pigmentierung, durchscheinende Blutgefäße oder andere Ursachen bedingt sind, lassen sich damit möglicherweise nicht vollständig beseitigen.
Kann man Hyaluron unter den Augen wieder auflösen?
Hyaluronsäure-Filler können in geeigneten Fällen von einem Arzt mithilfe des Enzyms Hyaluronidase aufgelöst werden. Da auch diese Behandlung Risiken birgt, ist zuvor eine ärztliche Untersuchung erforderlich.
Ist eine Tränenrinnenunterspritzung sicher?
Bei geeigneter Patientenauswahl und fachgerechter Durchführung durch einen erfahrenen Arzt gilt die Behandlung in der Regel als sicher. Dennoch können Schwellungen, Blutergüsse und Unregelmäßigkeiten auftreten. In seltenen Fällen sind auch schwerwiegende Komplikationen wie Gefäßverschlüsse oder Sehverlust möglich.
Ab welchem Alter ist eine Tränenrinnenunterspritzung möglich?
Es gibt keine einheitliche Altersgrenze, die für alle Patienten gilt. In der Regel wird die Behandlung bei Erwachsenen ab 18 Jahren in Betracht gezogen, sofern die anatomischen Voraussetzungen und die medizinische Eignung gegeben sind.
Ist eine Tränenrinnenunterspritzung auch für Männer geeignet?
Ja. Eine Tränenrinnenunterspritzung kann auch bei Männern durchgeführt werden, sofern die Behandlung medizinisch geeignet ist. Die Fillermenge und die Injektionstechnik werden an die individuelle Gesichtsanatomie und die Bedürfnisse des Patienten angepasst.
