Zirkonkronen sind eine Form des Zahnersatzes, die aus Zirkonoxidkeramik hergestellt wird und sowohl das Aussehen als auch die Kaufunktion der Zähne verbessern kann. Dank ihrer natürlichen Zahnfarbe und hohen Stabilität eignen sie sich für Front- und Seitenzähne. Sie können insbesondere zur Versorgung von abgebrochenen, abgenutzten, stark verfärbten oder durch große Füllungen geschwächten Zähnen eingesetzt werden.
Zirkonkronen werden individuell an die Zahnstruktur und die Bedürfnisse des Patienten angepasst. Vor der Behandlung werden Zähne und Zahnfleisch untersucht, die erforderlichen Abdrücke genommen und Form, Farbe sowie die Passgenauigkeit der Kronen beim Zusammenbeißen geplant. Sorgfältig angefertigte Kronen sollen sich harmonisch in das natürliche Gebiss einfügen und eine angenehme Kaufunktion ermöglichen.
| Betäubung | In der Regel örtliche Betäubung |
| Behandlungsdauer pro Zahn | Etwa 30–60 Minuten (Zahnpräparation) |
| Gesamte Behandlungszeit | In der Regel 5–7 Tage (individuell unterschiedlich) |
| Anzahl der Termine | In der Regel 2–3 Termine |
| Haltbarkeit | Bei guter Pflege 10–15 Jahre oder länger |
| Rückkehr in den Alltag | In der Regel am selben Tag |
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Für wen sind Zirkonkronen geeignet?
Zirkonkronen können für Menschen geeignet sein, die das Aussehen ihrer Zähne verbessern oder beschädigte Zähne schützen möchten. Allerdings muss nicht jeder Zahn überkront werden. Die Entscheidung hängt vom Zustand des Zahns, der verbleibenden gesunden Zahnsubstanz und der allgemeinen Mundgesundheit ab.
Zirkonkronen kommen insbesondere in folgenden Situationen infrage:
- Abgebrochene oder abgenutzte Zähne: Wenn die ursprüngliche Zahnform und Kaufunktion wiederhergestellt werden sollen.
- Zähne mit großen Füllungen: Wenn die verbleibende Zahnsubstanz geschwächt ist und durch eine Krone geschützt werden sollte.
- Starke Zahnverfärbungen: Wenn sich Verfärbungen durch Methoden wie eine Zahnaufhellung nicht ausreichend korrigieren lassen.
- Unregelmäßige Zahnformen: Wenn Größe, Form oder Erscheinungsbild der Zähne korrigiert werden müssen.
- Wurzelbehandelte Zähne: Besonders bei Zähnen mit erheblichem Verlust an Zahnsubstanz, die eine Krone benötigen.
- Erneuerung alter Zahnkronen: Wenn vorhandene Kronen nicht mehr richtig passen oder ästhetisch nicht mehr zufriedenstellend sind.
Bei Patienten mit Zahnfleischerkrankungen, aktiver Karies oder ausgeprägten Bissproblemen müssen diese zunächst untersucht und gegebenenfalls behandelt werden. Bei gesunden Zähnen können schonendere Alternativen sinnvoll sein, um unnötigen Verlust natürlicher Zahnsubstanz zu vermeiden. Ob eine Zirkonkrone geeignet ist, lässt sich erst nach einer zahnärztlichen Untersuchung feststellen.
Wie werden Zirkonkronen eingesetzt?
Die Versorgung mit Zirkonkronen umfasst die Untersuchung der Zähne, ihre Vorbereitung und das Einsetzen individuell angefertigter Kronen. Die Behandlung kann in der Regel innerhalb von 2–3 Terminen abgeschlossen werden. Je nach Anzahl der betroffenen Zähne und notwendigen zusätzlichen Maßnahmen kann der Ablauf variieren.
Zahnärztliche Untersuchung und Behandlungsplanung

Bei der ersten Untersuchung werden Zähne, Zahnfleisch und Bissverhältnisse beurteilt. Falls erforderlich, werden Röntgenaufnahmen angefertigt. Anschließend wird festgelegt, welche Zähne Kronen benötigen. Der Behandlungsplan berücksichtigt die natürliche Zahnfarbe, die Gesichtsform und die Wünsche des Patienten.
Zahnpräparation und Abdrucknahme

Damit die Kronen richtig sitzen, werden die Zähne in der Regel unter örtlicher Betäubung sorgfältig präpariert. Anschließend erfolgt die Abdrucknahme durch einen digitalen Scan oder mit herkömmlichen Methoden. Auf dieser Grundlage werden die Zirkonkronen individuell angefertigt. Bis zur Fertigstellung können provisorische Kronen eingesetzt werden.
Anprobe und endgültiges Einsetzen der Kronen

Die Passform, Farbe und Bissverhältnisse der angefertigten Zirkonkronen werden überprüft. Nach den erforderlichen Anpassungen werden die Kronen mit einem geeigneten dentalen Befestigungszement eingesetzt. Abschließend wird der Biss kontrolliert und der Patient erhält Hinweise zur richtigen Pflege.
Arten von Zirkonkronen
Die verschiedenen Arten von Zirkonkronen unterscheiden sich hinsichtlich ihres Materialaufbaus und ihrer Herstellung. Welche Kronenart am besten geeignet ist, hängt von der Position des Zahns, den ästhetischen Anforderungen und den auftretenden Kaukräften ab.
Monolithische Zirkonkronen
Monolithische Zirkonkronen werden aus einem einzigen Stück Zirkonoxidkeramik gefertigt. Da sie keine zusätzliche Verblendschicht aus Porzellan besitzen, besteht kein Risiko, dass sich eine solche Schicht ablöst oder abplatzt. Aufgrund ihrer hohen Stabilität eignen sie sich besonders für Seitenzähne, die starken Kaukräften ausgesetzt sind. Mittlerweile stehen auch hochtransluzente Varianten zur Verfügung, die eine natürlichere Zahnoptik ermöglichen.
Verblendete Zirkonkronen
Verblendete Zirkonkronen bestehen aus einem Gerüst aus Zirkonoxid, das mit einer ästhetischen Keramikschicht überzogen wird. Dadurch lassen sich Farbverläufe und Oberflächendetails besonders präzise gestalten. Diese Variante kann vor allem bei Frontzähnen bevorzugt werden, wenn ein möglichst natürliches Erscheinungsbild im Vordergrund steht. Allerdings kann die äußere Keramikschicht im Laufe der Zeit Risse bekommen oder absplittern.
Beide Kronenarten haben ihre eigenen Vorteile und Einschränkungen. Welche Variante am besten geeignet ist, entscheidet der Zahnarzt anhand der Zahnposition, der Bissverhältnisse, möglicher Zähneknirschgewohnheiten und der individuellen ästhetischen Anforderungen.
Vor der Behandlung mit Zirkonkronen
Vor der Behandlung mit Zirkonkronen werden die Gesundheit der Zähne und des Zahnfleisches beurteilt. Der Behandlungsplan wird unter Berücksichtigung des Zustands der zu versorgenden Zähne, der Bissverhältnisse und der ästhetischen Erwartungen des Patienten erstellt.
Vor Beginn der Behandlung sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:
- Zahnärztliche Untersuchung: Der Zustand der Zähne wird überprüft. Bei Bedarf werden Röntgenaufnahmen angefertigt.
- Mundgesundheit: Vorhandene Karies und Zahnfleischprobleme sollten vor der Versorgung mit Zirkonkronen behandelt werden.
- Auswahl von Farbe und Form: Farbe, Größe und Form der Kronen werden so geplant, dass sie mit den natürlichen Zähnen harmonieren.
- Zähneknirschen und Zähnepressen: Besteht eine entsprechende Gewohnheit, wird diese bei der Auswahl der Kronen und der Planung möglicher Schutzmaßnahmen berücksichtigt.
- Behandlungsplanung: Die Anzahl der zu versorgenden Zähne, die notwendigen Vorbereitungen und der Ablauf der Behandlungstermine werden festgelegt.
Insbesondere bei Kronen im Frontzahnbereich sollten die natürliche Zahnfarbe, die Gesichtsform und die Lachlinie gemeinsam berücksichtigt werden, um ein harmonisches Erscheinungsbild zu erhalten. Auch der möglichst weitgehende Erhalt gesunder Zahnsubstanz ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlungsplanung.
Nach der Behandlung mit Zirkonkronen
Nach dem Einsetzen von Zirkonkronen können Patienten in der Regel noch am selben Tag ihren gewohnten Alltag wieder aufnehmen. In den ersten Tagen können eine leichte Zahnempfindlichkeit oder ein ungewohntes Gefühl beim Kauen auftreten, während sich der Patient an die neuen Kronen gewöhnt. Diese Beschwerden lassen normalerweise innerhalb kurzer Zeit nach.
Damit die Kronen langfristig in gutem Zustand bleiben, sollten folgende Empfehlungen beachtet werden:
- Die ersten Stunden: Wurde eine örtliche Betäubung durchgeführt, sollte erst wieder gegessen werden, wenn die Taubheit vollständig abgeklungen ist.
- Ernährung: In den ersten Tagen sollten sehr harte Lebensmittel vermieden werden. Eiswürfel oder harte Nussschalen sollten nicht mit den Kronen zerbissen werden.
- Mundhygiene: Die Zähne sollten mindestens zweimal täglich geputzt werden. Zusätzlich empfiehlt sich die Verwendung von Zahnseide oder geeigneten Hilfsmitteln zur Reinigung der Zahnzwischenräume.
- Zähneknirschen: Bei Patienten, die nachts mit den Zähnen knirschen oder sie stark zusammenpressen, kann eine Aufbissschiene empfohlen werden.
- Regelmäßige Kontrolluntersuchungen: Die Passgenauigkeit der Kronenränder, die Gesundheit des Zahnfleisches und die Bissverhältnisse sollten in regelmäßigen Abständen überprüft werden.
Bei anhaltenden Schmerzen an einem überkronten Zahn, Beschwerden beim Kauen oder dem Gefühl, dass die Krone beim Zusammenbeißen zu hoch ist, sollte ein Zahnarzt aufgesucht werden. Obwohl Zirkonkronen selbst keine Karies entwickeln können, bleibt die natürliche Zahnsubstanz darunter anfällig für Karies. Deshalb ist eine konsequente Mundhygiene weiterhin wichtig.
Vorteile von Zirkonkronen
Zirkonkronen sind eine Möglichkeit der Zahnrestauration, die eine ansprechende Ästhetik mit hoher Stabilität verbinden kann. Sie werden insbesondere eingesetzt, um ein möglichst natürliches Erscheinungsbild zu erzielen und die Funktion beschädigter Zähne wiederherzustellen.
Zu den wichtigsten Vorteilen von Zirkonkronen gehören:
- Natürliches Aussehen: Zirkonkronen können in Farbtönen angefertigt werden, die den natürlichen Zähnen ähneln. Bei der Wahl einer geeigneten Zirkonoxidvariante lässt sich ein harmonisches Erscheinungsbild erzielen.
- Hohe Stabilität: Aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber Kaukräften können Zirkonkronen sowohl im Front- als auch im Seitenzahnbereich eingesetzt werden.
- Metallfreie Konstruktion: Da kein Metallgerüst vorhanden ist, entstehen keine dunklen Verfärbungen oder Reflexionen durch eine metallische Unterkonstruktion.
- Biokompatibilität: Zirkonoxid ist ein keramischer Werkstoff, der im Mundraum im Allgemeinen gut vertragen wird.
- Farbstabilität: Die keramische Oberfläche kann gegenüber äußeren Verfärbungen widerstandsfähiger sein als der natürliche Zahnschmelz.
- Individuelle Gestaltung: Form, Größe und Farbe der Kronen können an die Zahnstruktur und das Lächeln des Patienten angepasst werden.
Um diese Vorteile langfristig zu erhalten, sind eine sorgfältige Behandlungsplanung, eine präzise Anpassung der Kronen und eine regelmäßige Mundpflege entscheidend. Nicht für jeden Patienten ist dasselbe Kronenmaterial die beste Wahl.
Nachteile und Risiken von Zirkonkronen
Obwohl Zirkonkronen eine stabile und ästhetisch ansprechende Behandlungsmöglichkeit darstellen, sind sie nicht für jeden Patienten geeignet. Wie andere Arten von Zahnkronen haben auch sie bestimmte Einschränkungen und mögliche Risiken.
Folgende Nachteile und mögliche Risiken sollten bei Zirkonkronen berücksichtigt werden:
- Abtragung natürlicher Zahnsubstanz: Damit die Krone eingesetzt werden kann, muss eine bestimmte Menge natürlicher Zahnsubstanz entfernt werden. Dieser Vorgang ist nicht rückgängig zu machen.
- Zahnempfindlichkeit: Nach der Behandlung kann vorübergehend eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber heißen oder kalten Speisen und Getränken auftreten.
- Risse oder Brüche: Obwohl Zirkonoxid ein widerstandsfähiges Material ist, können übermäßige Kaukräfte, Verletzungen oder Zähneknirschen die Krone beschädigen.
- Zahnfleischprobleme: Wenn die Kronenränder nicht ausreichend genau angepasst sind oder die Mundhygiene vernachlässigt wird, können sich Zahnbelag und Zahnfleischentzündungen entwickeln.
- Karies unter der Krone: Das Zirkonoxidmaterial selbst kann keine Karies entwickeln. Die natürliche Zahnsubstanz unter der Krone kann jedoch weiterhin von Karies betroffen sein.
- Schwierige Farbänderung: Nach dem endgültigen Einsetzen lässt sich die Farbe einer Krone nicht ohne Weiteres verändern. Daher sollte die Farbauswahl bereits vor der Behandlung sorgfältig erfolgen.
Eine sorgfältige Behandlungsplanung, die genaue Anpassung der Kronen an die Zähne und die Bissverhältnisse sowie eine regelmäßige Mundhygiene tragen dazu bei, diese Risiken zu verringern. Bei anhaltenden Schmerzen, einer lockeren Krone oder Beschwerden beim Kauen sollte eine zahnärztliche Kontrolle erfolgen.
Unterschiede zwischen Zirkonkronen und Porzellankronen
Der wesentliche Unterschied zwischen Zirkonkronen und Porzellankronen liegt im verwendeten Material. Zirkonkronen bestehen aus Zirkonoxidkeramik, während herkömmliche metallkeramische Kronen aus einem Metallgerüst mit einer Verblendung aus Porzellan bestehen. Beide Varianten können eingesetzt werden, um das Aussehen und die Kaufunktion der Zähne zu verbessern.
| Eigenschaft | Zirkonkrone | Metallkeramische Krone |
|---|---|---|
| Material | Metallfreie Zirkonoxidkeramik | Metallgerüst mit Porzellanverblendung |
| Ästhetik | Kann ein natürliches, zahnähnliches Erscheinungsbild ermöglichen | Das Metallgerüst kann die Lichtdurchlässigkeit einschränken |
| Stabilität | Hohe Widerstandsfähigkeit | Stabil, allerdings kann die Porzellanverblendung absplittern |
| Aussehen am Zahnfleischrand | Keine dunklen Verfärbungen durch ein Metallgerüst | In manchen Fällen kann ein Metallrand sichtbar werden |
| Einsatzbereich | Für Front- und Seitenzähne geeignet | Für Front- und Seitenzähne geeignet |
Welche Variante ist besser? Das hängt von der Zahnstruktur und dem individuellen Behandlungsbedarf ab. Bei hohen ästhetischen Ansprüchen können Zirkonkronen eine geeignete Wahl sein. Bei der Entscheidung sollten jedoch auch die Position des Zahns, die Bissverhältnisse, die vorhandene Zahnsubstanz und die langfristige Belastung berücksichtigt werden.
Zirkonkronen vorher und nachher
Die Veränderungen bei Zirkonkronen vorher und nachher hängen vom ursprünglichen Zustand der Zähne, der Anzahl der eingesetzten Kronen und dem individuellen Behandlungsplan ab. Ziel der Behandlung ist es, ein harmonischeres Erscheinungsbild hinsichtlich Zahnfarbe, Form und Größe zu erreichen und gleichzeitig die Kaufunktion zu unterstützen.
Besonders bei abgebrochenen, abgenutzten oder stark verfärbten Zähnen sowie beim Austausch alter Zahnkronen kann eine deutliche ästhetische Verbesserung erzielt werden. Dabei geht es nicht nur um weißere Zähne, sondern vor allem um ein Lächeln, das zur Gesichtsform und zu den natürlichen Zähnen des Patienten passt.
Vorher-Nachher-Bilder können helfen, die möglichen Veränderungen durch die Behandlung besser einzuschätzen. Da sich die Zahnstruktur von Patient zu Patient unterscheidet, können auch die Ergebnisse unterschiedlich ausfallen.




Häufig gestellte Fragen
Wie lange halten Zirkonkronen?
Zirkonkronen können in der Regel 10–15 Jahre oder länger halten. Ihre Lebensdauer hängt von der Mundhygiene, möglichen Zähneknirschgewohnheiten, der Passgenauigkeit der Kronen und regelmäßigen zahnärztlichen Kontrollen ab.
Ist das Einsetzen von Zirkonkronen schmerzhaft?
Da die Zähne normalerweise unter örtlicher Betäubung vorbereitet werden, sind während der Behandlung in der Regel keine Schmerzen zu erwarten. Nach dem Abklingen der Betäubung kann vorübergehend eine leichte Empfindlichkeit auftreten.
Wie viele Tage dauert die Behandlung mit Zirkonkronen?
Die Behandlung kann normalerweise innerhalb von 5–7 Tagen bei 2–3 Terminen abgeschlossen werden. Die genaue Dauer hängt von der Anzahl der Kronen, der Herstellung im Dentallabor und eventuell notwendigen zusätzlichen Behandlungen ab.
Können sich Zirkonkronen gelb verfärben?
Die keramische Oberfläche von Zirkonkronen ist gegenüber Verfärbungen widerstandsfähig. Dennoch können sich Zahnbelag und oberflächliche Verfärbungen ansammeln. Regelmäßige Mundpflege und professionelle Zahnreinigungen helfen, das Aussehen der Kronen zu erhalten.
Können Zirkonkronen brechen?
Zirkonoxid ist ein sehr widerstandsfähiges Material, jedoch nicht vollständig bruchsicher. Das Beißen auf harte Gegenstände, Verletzungen oder starkes Zähneknirschen können Risse oder Brüche verursachen.
Kann ein Zahn unter einer Zirkonkrone Karies bekommen?
Ja. Die Zirkonkrone selbst kann keine Karies entwickeln, aber die natürliche Zahnsubstanz darunter bleibt anfällig für Karies. Deshalb sind regelmäßiges Zähneputzen, die Verwendung von Zahnseide und zahnärztliche Kontrollen wichtig.
Können Zirkonkronen Mundgeruch verursachen?
Gut angepasste und sorgfältig gepflegte Zirkonkronen verursachen normalerweise keinen Mundgeruch. Wenn sich jedoch Zahnbelag am Kronenrand ansammelt oder Zahnfleischerkrankungen beziehungsweise Karies vorliegen, kann Mundgeruch entstehen.
Können Zirkonkronen entfernt und wieder eingesetzt werden?
In manchen Fällen lässt sich eine Krone entfernen, ohne sie zu beschädigen. Das ist jedoch nicht immer möglich. Wenn eine Zirkonkrone ersetzt werden muss, kann es notwendig sein, die vorhandene Krone aufzutrennen und zu entfernen.
Was ist besser: Zirkonkronen oder Veneers?
Beide Methoden werden für unterschiedliche Behandlungsbedürfnisse eingesetzt. Veneers eignen sich vor allem zur ästhetischen Korrektur der Frontzähne und erfordern häufig weniger Abtragung natürlicher Zahnsubstanz. Eine Zirkonkrone umschließt dagegen einen größeren Teil des Zahns und kann besonders bei geschwächten Zähnen eingesetzt werden, die zusätzliche Stabilität benötigen. Die geeignete Methode wird nach einer zahnärztlichen Untersuchung festgelegt.
Wann darf man nach dem Einsetzen von Zirkonkronen wieder essen?
Nach einer örtlichen Betäubung sollte erst wieder gegessen werden, wenn die Taubheit vollständig abgeklungen ist. Bei frisch befestigten Kronen sollten die Anweisungen des Zahnarztes beachtet werden, da diese vom verwendeten Befestigungszement abhängen können. In den ersten Tagen empfiehlt es sich, sehr harte Lebensmittel zu vermeiden.
